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Debora Ando

Die Krise des Vertrauens – eine neue Dimension der Welt

Bildende Kunst

Vertrauen ist ein zentrales Element jeder Gesellschaft. Das Vertrauen in ein bestimmtes politisches System, in lokale Organisationen, in die Produzenten meines Essens, in die Wettervorhersage, in die Firma, bei der ich arbeite, in meinen Verein, meine Nachbarn …

Einerseits breiten sich Daten und Argumente mit höherer Geschwindigkeit aus, als man sie verarbeiten kann. Auf der anderen Seite muss man sich entscheiden, was verlässlich ist oder nicht, bevor man von noch mehr und neuen Informationen (oder Desinformationen) erreicht wird. Aber was kann man tun, wenn die Umstände so außergewöhnlich sind?

Eine der wichtigsten Eigenschaften der Kunst ist es, die Fähigkeit zu kritischer Analyse zu fördern und damit reflektiertes Wissen herauszubilden. Dieses Projekt vermittelt kritisches Denken und zielt darauf ab, zum aktuellen Diskurs beizutragen, indem es soziokulturelle Bedingungen untersucht und mitwirkt, diese zu formen und (neu) zu überdenken.

Debora Ando ist eine brasilianische Künstlerin, die seit August 2019 ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland hat. Ihre Arbeiten befassen sich mit Zeichnung und Druckgrafik, die durch Installationen und Interventionen ihrer Untersuchung der Poetik des Raums und der Systeme der Repräsentation entstehen. Von 2013 bis 2019 lehrte sie an der National College of Art and Design (Dublin) und seit 2020 an der Fachhochschule Dortmund.