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Jutta Seifert

unterwegs sein – gefangen sein

Theater

Eine audiovisuelle Begegnung an Dortmunds besonderen Orten
Unterwegs sein – gefangen sein: Das ist hier sowohl physisch als auch mental zu verstehen. Es kann Reise oder unfreiwillige Flucht, es kann innere Freiheit trotz Gefangenschaft und inneres Gefängnis trotz größtmöglichen Wohlstands bedeuten – wie wir es zum Beispiel während der Lockdowns erleben.

"Theater geht zum Publikum":
Kleine Zuschauergruppen werden die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema an drei Stationen durchlaufen; Orte, die für Dortmunds Geschichte bedeutungsvoll sind:

  • unter der Erde – Tiefbunker
  • auf der Erde – Industriehalle
  • über der Erde – Turm

Text-Sound-Collage, Musik, Projektion und Solo-Performance erzählen von Heimatverlust und -sehnsucht, vom Blick auf die Welt und neuen Blickwinkeln. Etwa wie Kassandra, die eingesperrte Seherin, die alles voraussieht und die Katastrophe dennoch nicht verhindern kann.

Durch den Einsatz eines speziellen Tour-Guide-Systems kann die Begegnung vom Umgebungslärm unabhängig und mit Mindestabstand durchgeführt werden. Dieses Konzept ist adaptierbar. Hier wird man je nach Stadtteil Orte finden und neue Routen entwickeln.

Jutta Seifert entwickelt seit 1998 Bühnenprogramme in wechselnden und wiederkehrenden Kooperationen mit Theaterschaffenden und Musiker*innen. Literarische Stoffe werden zu Schauspiel-Inszenierungen an ungewöhnlichen Orten.